Am
7. September fand in Hardegg die „Nacht der Fledermäuse“
statt. Auf insgesamt 7 Stationen wurden im österreichischem
Nationalpark Thayatal und im tschechischen Národní
park Podyjí die Fledermäuse und ihre erstaunliche
Lebensweise vorgestellt. Selbst die Grenzbrücke über
die Thaya war Schauplatz der gemeinsamen Veranstaltung. Hier
wurden Retzer Wein und Znaimer Bier ausgeschenkt. Die Veranstaltung
fand großes Interesse beim Publikum. Über 200 Personen
waren gekommen um mehr über die faszinierenden Tiere
zu erfahren.
Anton Mayer vom Naturhistorischen Museum in Wien und Doz.
Vladimir Hanak aus Tschechien leiteten diese Veranstaltung.
Sie nutzten die Gelegenheit, um die Wichtigkeit des Fledermausschutzes
zu betonen: „Fledermäuse sind ausgesprochen nützliche
Tiere, sie fressen zum Beispiel sehr gerne Gelsen. Leider
kommt es immer wieder vor, dass Dachböden und Keller,
in denen Fledermäuse beheimatet sind, hermetisch abgedichtet
werden!“
Neben der Information der Bevölkerung hatte die Veranstaltung
auch einen wissenschaftlichen Nutzen: Die Alpenfledermaus
ist seit über 100 Jahren aus Niederösterreich verschwunden.
Vor kurzem wurde wieder ein Exemplar gefunden. Bei den Vorbereitungsarbeiten
für die „Nacht der Fledermäuse“ konnte
ein weitere Alpenfledermaus aus Merkersdorf bestimmt werden.
Diese Art scheint also tatsächlich wieder nach Niederösterreich
zurückzukehren.
Infoblatt
zur Veranstaltung
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